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3 Tipps: Das erste Mal allein im Café

Aktualisiert: 31. Okt. 2023

Me, Myself & Coffee


Was ich wirklich zu schätzen gelernt habe: Alleine in ein Café zu gehen.

Ich habe daraus schon ein Ritual für mich gemacht. Ich recherchiere teilweise stundenlang, um genau den richtigen Spot für mich zu finden. Gemütliche Sessel und indirektes Licht oder ein mit Tageslicht durchflutetes, skandinavisches Café?


Je nach Lust und Laune liebe ich beides. Ich nehme mir dort, wo ich es mir bequem gemacht habe, gern Zeit für ein Frühstück oder ein Stück Kuchen und so einige schaumige Cappuccinos dürfen auch auf keinen Fall fehlen.


Welche Gedanken mich währenddessen begleiten und ob allein im Café zu sitzen immer leicht ist, liest du in diesem Beitrag.



Was werden die Anderen über mich denken?


Das spannende, neben den Menschen, die kommen und gehen, sind die eigenen Gedanken, die aufkommen. Manchmal sitze ich nur da und schaue ins Leere, lese ein Buch oder ich stecke meine Kopfhörer rein und lausche einem Podcast.

Meine goldene Regel: Möglichst wenig aufs Smartphone schauen.

Das nehme ich mir tatsächlich richtig vor, denn oft dient mir das Smartphone als eine Art Rettungsanker, an dem ich mich festklammern will. Andere sollen bloß kein Mitleid mit mir haben, weil ich hier allein sitze. Auf keinen Fall Blicke auf mich ziehen oder aus Versehen jemanden in die Augen schauen. Lieber mit dem Handy in der Hand beschäftigt wirken und digital mit meinen Kontakten kommunizieren. Es soll nicht der Eindruck entstehen, dass ich einsam bin oder niemand für mich Zeit gehabt hätte.

Veganes Frühstück in Emmi's Kitchen mit Granola und Cappuccino
So starte ich am liebsten ins Wochenende

Ich habe gelernt, dass diese Gedanken völlig ok sind und sie mit der Zeit weniger werden. An manchen Tagen ist meine Stimmung für einen Café-Besuch allein total positiv und selbstbewusst.

An anderen Tagen eben nicht. Dann zwingt mich auch niemand, allein dort hinzugehen.

Das für mich Absurde: Mit einem Laptop im Café sitzen, als digitaler Nomade oder um remote zu arbeiten, scheint vollkommen legitim und sogar beneidenswert. Wenn der Laptop dann wegfällt, der uns vermeidlich einen guten Grund gibt hier allein zu sitzen, nicht mehr?


Auf keinen Fall. Ich kann euch sagen ich liebe es auch ohne Laptop!




Meine 3 Tipps:


Besonders die Café-Erfahrung ist ein toller Einstieg, zum ersten Mal etwas allein zu machen.

  1. Aufenthaltsdauer: Überraschung - die kannst du selbst festlegen. Wenn du schon nach dem ersten Getränk keine Lust mehr hast oder dich unwohl fühlst, gehst du wieder. Aber glaube mir – wenn du erstmal richtig angekommen bist, vergeht die Zeit wie im Flug.

  2. Ort: Den kannst du natürlich superflexibel wählen. Vielleicht möchtest du in einem vollen, wuseligen Café sitzen, wo die Lautstärke es dir sowieso nicht erlauben würde, eine Unterhaltung mit deinem Gegenüber zu führen. Anonym, ohne groß aufzufallen. Genauso gut sind gemütliche kleine Cafés, wo du zur Ruhe kommen kannst und dir noch deinen Lieblingsplatz auswählen kannst. Suche dir das Café aus, was genau deinen Vorlieben entspricht und versuche es dir gutgehen zu lassen. Ich persönlich bevorzuge meistens gemütliche Atmosphären wie z. B. der Fensterplatz im Rooster Café in Hamburg oder den Außenbreich im Café Lozzi in München.

  3. Ideen sprudeln lassen: Oft sind genau das die Momente, in denen ich viele neue Ideen bekomme, mir einfällt mich bei einer Freundin zu melden oder verträumt in Urlaubserinnerungen schwelge. Lass dich nicht von anderen Gästen verunsichern und bleibe bei dir.



Außenbereich im Café Lozzi mit leckerer Zimtschnecke und Cappuccino
Draußen im Café Lozzi

Geschäumter Cappuccino in schöner Tasse


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